Eigentlich kann man jedes Tasteninstrument als Keyboard bezeichnen. (Key heißt Taste, board heißt Brett). Als man begann, Klaviere elektrisch zu betreiben entstand als erstes großes Instrument die E-Orgel mit Fußpedalen. Aus dieser Erfindung sind die Synthesizer-Instrumente und die Portable-Keyboards hervorgegangen. Das optimale Instrument für das Erlernen von Tasteninstrumenten ist das Klavier. Das zweitbeste Instrument ist ein Digitalpiano. Die preisgünstigste Variante ist ein Portable-Keyboard mit Begleitautomatik. Da mit einem Keyboard hunderte verschiedene Klänge machbar sind, hat das Instrument eine große Vielseitigkeit (Popularmusikbereich, PC-Anschluß für Klangbearbeitung am PC, Komponieren...).
Im Keyboardunterricht lernt man nicht nur das Nach-Noten-Spielen sondern auch das Begleiten von z.B.: Liedern, Solisten... sowie das Improvisieren.
Der Schüler braucht ein eigenes Instrument zu Hause. Er braucht es aber nicht zum Unterricht mitnehmen, außer er hat Fragen zur Bedienung.
Der Preis des Instrumentes richtet sich nach dessen Ausstattung und Möglichkeiten. Günstigste Instrumente gibt es bereits ab 250,- Bei älteren Modellen ist Vorsicht geboten. Da die Elektronik sehr schnelllebig ist, kann es sein, daß ein billiges Neuinstrument mehr kann bzw. bessere Klänge und Rhythmen eingebaut hat als ein älteres Gerät.
Gewichtete Tasten sind gut, aber nicht unbedingt erforderlich. Unbedingt erforderlich ist jedoch ein Instrument mit Anschlagdynamik.
Das ideale Beginnalter ist 9 Jahre. Es haben aber auch schon jüngere Kinder begonnen.
Der Wertverlust ist bei elektronischen Instrumenten viel höher als bei anderen Instrumenten. Ein Klavier kann man aber oft zu einem ähnlichen Preis weiterverkaufen.
Für weitere Informationen stehen die Lehrer für Tasteninstrumente gerne zur Verfügung. Auf Wunsch kann man eine Schnupperstunde vereinbaren.