Um 1700 erfunden, gehört die Klarinette zu den jüngsten Mitgliedern der Holzblasinstumente. Die Klarinette in B ist das gebräuchlichste Instrument. Der Tonumfang ist mit ca. 4 Oktaven (5 bei der Baßklarinette) der größte bei den Blasinstrumenten.
Alles, was das Herz begehrt! Angefangen bei der Volksmusik über die volkstümliche Musik (zusammen mit Bläsern oder/und Streichern), bodenständige Blasmusik oder Klassik (Streicher- und Bläserkammermusik), Solokonzerte bis hin zum Jazz ist jede Stilrichtung und Musikgattung, vom einfachen Volkslied bis zur absolut virtuosen Komposition spielbar.
Wer sich vorstellen kann, bei einem Blasmusikverein mitzuspielen, kann normalerweise vom betreffenden Musikverein ein Instrument ausleihen, das Anschaffungsrisiko entfällt dann weitgehend. Neue gut brauchbare Instrumente gibt es im Handel ab ca. 1.100,-. Bevor man ein neues Instrument kauft sollte man sich von einem erfahrenen Klarinettisten oder vom Klarinettenlehrer beraten lassen.
Voraussetzung sind eine gewisse Hand-, Finger- bzw. Körpergröße und gefestigte Kiefer. Normalerweise kann mit 8 bis 9 Jahren begonnen werden. Sehr ambitionierte, aber noch kleinere Klarinettenschüler können eventuell mit der kleineren Es-Klarinette- oder C- Klarinette beginnen und später auf die gebräuchlichere "B"-Klarinette wechseln.
Im Normalfall ja! Ansonsten Rücksprache mit einem Zahnarzt.
Einzelunterricht oder Gruppenunterricht. Spiel in kleinen Gruppen, gemischte Ensembles...
Wie bei allen Instrumenten sollte möglichst regelmäßig geübt werden. Am besten täglich, solange man Lust hat.
Jederzeit möglich, bitte mit dem Sekretariat bzw. Lehrern vereinbaren.