Schon in der Steinzeit gab es Flöten aus Knochen. Auch aus Schilfrohr wurden Kerbflöten gefertigt, die von oben angeblasen wurden (griech. Flatus den Wind blasen). Es folgten Flöten aus Ton, dann aus Holz (Traversflöte) und Metall mit einem mathematisch genau berechneten Klappensystem.
Zur Familie gehören: Piccolo, Querflöte, Altflöte und Bassflöte.
Die Querflöte besteht aus 3 Teilen:
1. Kopfstück mit Mundloch und Mundplatte
2. Mittelstück mit Klappen
3. Fußstück mit Klappen
Zur Auswahl stehen Metalle wie Silber, Gold, Neusilber, Platin oder Holz. Für den Klang einer Querflöte ist das Kopfstück (Schnitt des Mundloches) und natürlich das Geschick des Spielers entscheidend.
Querflöte lernen kann man bereits ab ca. 8 Jahren, je nach Länge der Arme bzw. der Finger. Wenn man ein gebogenes Mundstück verwendet funktioniert es auch schon früher. Gute Voraussetzungen, aber nicht unbedingt erforderlich sind Musikalische Früherziehung, Blockflöte oder/und Schülerchor.
Eine neue Querflöte ist bereits ab ca. 550,- erhältlich. Am Besten fragt man zuerst bei der örtlichen Blasmusikkapelle, ob ein Leih-instrument frei ist. Auch der Querflötenlehrer steht gerne beratend zur Verfügung.
Am Beginn wird hauptsächlich Gruppenunterricht angeboten. Nach einer gewissen Lernzeit ist bei vorhandenen freien Plätzen auch Einzelunterricht möglich.
Die Auswahl der klassischen Literatur reicht von Barock, Klassik, Romantik bis ins 20. Jhdt. Auch Volksmusik, Jazz und Popularmusik läßt sich auf der Querflöte sehr gut spielen.
Die Querflöte wird sehr vielseitig eingesetzt: als Soloinstrument, im klassischen Orchester, in der Kammermusik, Unterhaltungsmusik, Blasmusik, Volksmusik.....
Für weitere Informationen steht die Lehrkraft für Querflöte gerne zur Verfügung.
Auf Wunsch kann man eine Schnupperstunde vereinbaren.